Wir brauchen einen Babysitter

Ein Leitfaden zur Kinderbetreuung

Babysitting ist Vertrauenssache

Die Tatsache, dass die deutsche Sprache keine exakte Entsprechung für den Begriff Babysitter kennt, verdeutlicht vielleicht schon die ständigen Umwälzungen im Leben von Eltern und Kindern. Die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft hat ihre Spuren auch im modernen Familienleben hinterlassen. 

Wo in früheren Zeiten das Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach oder zumindest in einem Umfeld eine ständige Kinderbetreuung gewährleistete, stehen heute viele Eltern oder Elternteile vor der enormen Herausforderung, ihre Zeit gleichberechtigt auf Arbeitswelt und Familienleben zu verwenden.

Es liegt auf der Hand, dass sie dabei oft auch auf Hilfe von außen angewiesen sind. Eine solche Hilfe findet sich in Gestalt des Babysitters. Dies ist eine Betreuungskraft, die zu Ihnen nach Hause kommt und dort in Ihrer Abwesenheit in der für Ihre Kinder gewohnten Umgebung auf sie aufpasst.


Von der Notwendigkeit des Babysitters


Nicht zuletzt aus den oben genannten Gründen bedeutet die Zeit nach der Geburt eines Kindes für viele Eltern zuerst einmal eine Veränderung des Lebensrhythmus’. Spontane Ausgehgedanken werden fortan gegen Abende zu Hause eingetauscht, die stets von der Hoffnung begleitet werden, den Sprössling wenigstens bis nach dem gerade eingelegten Film schlafend wissen zu können.

Eltern, die sich nun wenigstens für einige Stunden in der Woche die Zweisamkeit zurück erobern wollen, sollten den Dienst eines Babysitters in Anspruch nehmen. Denn nicht immer hat gerade ein Familienmitglied oder die Nachbarin Zeit, sich dieser Aufgabe anzunehmen.

Das Aufgabenspektrum eines Babysitters kann sehr breit gefächert sein, angefangen bei der Nachmittagsbetreuung im Anschluss an die Schule oder aber in den Abendstunden - oft verbunden mit der Zubereitung des Abendessens bis zur Schlafenszeit.


Vom richtigen Suchen und Finden

Auf welchem Wege finden nun allerdings Eltern und Babysitter oder Tagesmutter zueinander? Neben zahlreichen Börsen und Foren im Internet, Mundpropaganda und Empfehlungen durch andere Eltern findet man auch in Zeitungen und Zeitschriften Inserate.

Selbstverständlich steht nicht nur im Vordergrund, jemanden zu finden, der sich in seiner Abwesenheit um den eigenen Zögling kümmert, sondern vor allem der persönliche Faktor und Fragen wie „Passt dieser Mensch zu meinem Kind?“, „Ist er allen Anforderungen gewachsen?“ oder „Stimmt das persönliche Verhältnis?“ spielen eine wichtige Rolle.


Wie finden Eltern den Babysitter, der am besten zu ihnen und zu ihrem Kind passt?

In einem Gespräch, dem ersten Kennenlernen, für das man sich Zeit und Ruhe nehmen sollte, haben Eltern die Gelegenheit herauszufinden, wo charakterliche Stärken oder auch Schwächen angesiedelt sind und ob eine Basis für gegenseitige Sympathie vorhanden ist.

Dabei ist zu beachten, dass das erste Kennenlernen, bei dem es sich schließlich aus Sicht des Babysitters um ein Vorstellungsgespräch handelt, in der Regel nicht ausreicht, ein echtes Vertrauensverhältnis zu etablieren. Zu dessen Festigung sollten daher weitere Treffen folgen.

In jedem Fall ist die Anwesenheit der Eltern bei den ersten Zusammentreffen von Kind und Babysitter ein Muss. [weiter...]

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